TCM - Ernährung Die Mitte stärken

Die Ernährung nach TCM unterscheidet sich eigentlich nicht so sehr, von der Form der Ernährung, welche wir bis vor wenigen Jahrzehnten auch bei uns in Europa üblich war. Auch bei uns war über viele Jahrhunderte der Suppentopf über der Feuerstelle, mit allen möglichen Zutaten, welche gerade zur Verfügung standen, die wichtigste Mahlzeit am Tag. Eintöpfe, gehaltvolle Suppen mit und ohne Fleisch oder Fisch, hauptsächlich pflanzliche Kost - also Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide.

Beginnend mit einem warmen, energiespendenden Frühstück, sind es vor allem die Kraftsuppen nach TCM, welche den Speiseplan optimal ergänzen - und den Funktionskreis Milz-Magen - die sogenannte Mitte - stärken.

In Asien wird traditionell in der Früh die Reissuppe - oder auch Reiscongee genannt - gereicht. Diese dient dem Aufbau von QI und wämt angenehm den Verdauungsgang an. Eine starke Mitte führt zu mehr Energie für den stressigen Alltag und hilft dem Körper, mit den Herausforderungen besser fertig zu werden.

Eine starke Mitte bedeutet auch, einen guten Stoffwechsel zu haben. Die Kilo purzeln automatisch bis zum optimalen Wohlfühlgewicht, Heisshunger auf Süßes oder auch Salziges, gehört der Vergangenheit an. Abnehmen ganz ohne Hungern - mit dreimal am Tag, gut essen.

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Natürliche Lebensmittel (Clean Eating):

Verzicht auf Fertiggerichte, Fastfood, Geschmacksverstärker, Lebensmittelzusätze, künstliche Zuckerzusätze, industriell hergestelltes Brot und Zucker.

Saisonale Nahrungsmittel - Obst und Gemüse

Kühlende, erfrischende Früchte und Gemüsesorten im Sommer - wärmende Sorten im Herbst und Winter. Nahrungsmittel haben eine thermische Wirkung - die Natur zeigt uns, was richtig ist. Eine wärmende Suppe im Winter, wenn es kalt ist - ein erfrischendes Gemüsegericht im Sommer!

Kräuter und Gewürze

Die richtigen Kräuter, frisch oder getrocknet - verbessern nicht nur den Geschmack. Sie wirken direkt auf das energetische Körpersystem.

Die richtige Zubereitung

Um die Nahrungs optimal für die Verdauung vorzubereiten, wird diese angewärmt, gekocht, gedünstet, blanchiert, gedämpft etc.. Sehr hitzige Formen wie das Frittieren oder Grillen, aber auch Tiefkühlkost, kalte Getränke und zu viel Rohkost, werden eher gemieden.