Histaminintoleranz? Warum diese Form der Unverträglichkeit auf Vormarsch ist!

2019-01-05
Histamininoleranz Unverträglichkeit
Histamin_Fastfood

Befund: Histaminintoleranz. Viele merken es schon sehr lange vorher. Herzrasen nach einem Glas Rotwein oder innere Hitze mit Ausschlag, Augen schwellen an, nach dem Genuss von Thunfischsalat oder Meeresfrüchten, Augenjucken – oder -brennen nach einem Schluck Bier, Blähungen nach dem Genuss von Tomaten, …..

Histamine sind in vielen Nahrungsmitteln enthalten. Sie entstehen unter anderem in großen Mengen im Verderbprozess. Daher sind Lebensmittel wie lang gereifter oder Schimmel-Käse, aber auch Fisch, Meeresfrüchte, Rotwein, geräucherte Fleischwaren, besonders belastet. In natürlicher Form kommen Histamine auch in größeren Mengen in Tomaten und Melanzani vor. Wenn du eine genaue Liste haben möchtest, dann schreibe uns. Wir schicken dir gerne eine genauere Information zu.

Aber warum kommt Histaminunverträglichkeit in den letzten Jahren immer mehr vor?

Nun ich kann hier derzeit keine wissenschaftlichen Studien dazu nennen, aber aus meiner täglichen Erfahrung heraus, leiden gerade Menschen, welche viel Stress haben, oft unter Histaminunverträglichkeit. Stress dürfte hier ein Hauptauslöser sein. So wie, besonders bei Frauen, die Schilddrüse stark auf Dauerstress reagiert, so reagiert auch unser Verdauungssystem. Es entsteht ein Enzymmangel, welcher die Verdauung beeinträchtigt. Aber auch synthetische Medikamente, Antibiotika und synthetische Lebensmittelzusätze, können Histaminunverträglichkeit fördern.

Wird bei einem Test, Histaminintoleranz festgestellt, bekommen alle eine große Liste, was alles weggelassen werden muss. Das wars. Viele haben das Gefühl, jetzt überhaupt nichts mehr essen zu dürfen. Oft wird behauptet, dass dieser Zustand irreversibel ist, also nichts dagegen getan werden kann und nur die dauerhafte Einnahme von Diaminoxidase (Enzymen) hilft. Das so ein Präparat unterstützen kann, ist ohne Zweifel richtig. Aber jeder kann, durch eine Ernährungsumstellung, eine sanfte Darmregulierung und den Aufbau von Enzymen, aktiv mithelfen, längerfristig die Histaminintoleranz zu reduzieren oder sogar gänzlich auszuheilen. Auch stelle ich sehr oft fest, dass eine Histaminintoleranz nicht immer auf ALLE histaminreichen Lebensmittel aktiv ist. Es gibt Menschen, mit Histaminunverträglichkeit, welche die Tomaten aus dem eigenen Garten sehr gut vertragen und auch bei „frischen“ Fisch keine Probleme haben. Bei der Austestung mit Pronutri, sehen wir diese Ergebnisse sehr oft. Da jeder Mensch einzigartig ist, reagiert jeder auch unterschiedlich. Der Verzicht auf Fertiggerichte, Fastfood aber auch Kantinenessen – dort wo Essen über einen längeren Zeitraum warmgehalten wird und oft mit Dosenprodukten und Geschmacksverstärkern gearbeitet wird – ist hier besonders wichtig. Frische Lebensmittel, selbst gekocht, hochwertige Ballaststoffe stellen die Grundlage der Wiederherstellung einer gesunden Darmflora dar. Aber viele weitere Maßnahmen können helfen. Im Vitalmesszentrum biete ich daher entsprechende Unterstützung an.